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Achim Riethmann | Aquarellzeichnung
Transparenz, Akribie und Lücke des Aquarells hat er neu und unverwechselbar kultiviert - sie sind als künstlerisches Thema zugleich Mittel, mit dem Achim Riethmann auf die großen und mitunter auch apokalyptisch anmutenden Gegenwartsthemen reagiert. Gentechnisch veränderte Pflanzen, Verseuchung ganzer Landschaften, Menschen in Schutzkleidung oder Uniformen, politisch motivierte Gewaltszenen, Industrialisierung, Versprechen und Scheitern technischer Neuerungen. Fotos und berichte der Tageszeitungen liefern den Stoff. Diesem beängstigendem Getöse und der tatsächlichen Gewalt mit der Kraft der Zerstörung setzt er eine der zartesten und leisesten künstlerischen Techniken entgegen, so als strebe er Transparenz und Leichtigkeit von etwas Atmosphärischem an."
Anke Zeisler, Kuratorin
Florian Schulz | Der Nachtfalke
Das Video, "Der Nachtfalke", Super 8 bearbeitet auf DVD, 33min von Florian Schulz ist ein Highlight meiner Sammlung und flankiert sein Werk Walhalla in meinen Räumen, Chapeau!
Hr. Schirm, Sammlung Schirm, Berlin
Watchlist | Ausstellung
Moment der Demontage
Die »Watchlist 11« stellt in der Malzfabrik junge Bildende Künstler aus Berlin vor
Philipp Schumann mag die großen Schritte. »Warum soll ich die 523. Galerie in Berlin aufmachen, die mit Einzelausstellungen versucht, ihre Positionen zu vertreten«, meint der junge Kurator. Lieber bündelt er die Ressourcen für eine Großausstellung einmal im Jahr, die seine Künstler - meist frische Absolventen der UdK - vereint, Publikum und Sammler verstärkt anzieht.
Es sind bemerkenswerte Arbeiten darunter. Achim Riethmann, ein sehr sorgsamer, auf kleinste Details achtender Zeichner, ist mit Aquarellen vertreten, die Männer in diversen Ausrüstungen zum besseren Sehen, besseren Schießen und besseren Atmen vorstellen, die durch das Weglassen einzelner Details an Kopf und Körper schon lädiert erscheinen. Riethmanns Krieger, Fotografen und Steineschleuderer tragen den Moment ihrer Demontage bereits in sich. Sie laden auch den Betrachter zu Konstruktions- und Dekonstruktionsspielen ein.
Machtvolle Zerstörungsszenarien sind die Sache von Wolfgang Zandt. Auf großen Leinwänden lässt er mal grünliche, mal eher rot getönte pflanzliche Biomasse die kargen Reste menschlicher Zivilisation überwuchern. Geradezu explosionsartig breitet sich die Vegetation aus.
Als kühler Konstrukteur - wie etwa Riethmann - und an Farbintensität noch Zandt übertreffender Chemiker stellt sich Willem Julius Müller heraus. Die eher banalen Sujets - eine Landstraße, ein Anwesen, eine Insel - überraschen durch die grellen Farbschichten, die dem grünen Bewuchs und dem blauen Wasser geheimnisvolle, ja fast magische Lebendigkeit verleihen. Als Schüler des abstrakten Minimalisten Frank Badur hat Müller zudem ein gutes Gefühl für Balance und Kontrast ausgebildet.
Augenfänger schlechthin sind allerdings die großen, inhaltlich wild montierten, jedoch in hyperrealistischer Klarheit gehaltenen Weltansichten des Absolventen der Münchner Akademie der Bildenden Künste Daniel Schüßler. Tritt bei »Sondergesandter« ein Ku Klux Klan-Mann mit einem Telegrafenmast in einen bizarren Dialog, so sind es bei »Discordia on Parade« ein Klan-Mann zu Pferde, eine auf einem Bus dahinter transportierte Marienstatue sowie ein ganz hinten montiertes Fliegerabwehrgeschütz, die in eine exzentrische Diskussion über den inneren Zustand der bedrängten Weltmacht USA treten.
Die »Watchlist« bietet ein überzeugendes Panorama. Das Konzept zahlt sich aus. Der Kurator ist präsent - was in der Branche wahrlich nicht üblich ist, und der Veranstaltungsort ist die Reise in den Südwesten der Stadt wert. Ein gelungener Auftritt.
(Neues Deutschland, November 2011)
Zandt vs. Riethmann | Ausstellung
Gallery Torstrasse161 invites artists Wolfgang Zandt and Achim Riethmann to the visual version of a poetry slam. There is no official judging but a healthy sense of competition between Riethmann’s delicate, politically engaged large-scale watercolors and Zandt’s dense rainbow-hued apocalyptic visions. The battle is between escapism and representation. Yet both artists produce compelling imagery that fairly rewards their viewers.
Ana Finel Honigmann´s Top 10 shows in Berlin, December 2010, Saatchi online
Watchlist | Ausstellung
Eine sinvolle geldanlage ist derzeit kaum möglich, dank Finanzkrise sind die Zinsen auf einem Tiefstand und die Banken haben auch keine Lösung parat. So ist die Investition in junge unbekannte Künstler nicht viel riskanter als in einen Aktienfonds und auf jeden Fall wesentlich schöner anzuschauen. Die Galerie Junge KUnst Berlin widmet sich seit geraumer Zeit der Präsentation aufstrebender Talente Mit der Ausstellung "Watchlist" gerät knapp ein Dutzend von Ihnen in den Fokus.
Tip Stadtmagazin, August 2010
Regina Nieke | Malerei
Regina Nieke tastet und probiert. Von der Malerei der unversehrten Figürlichkeit entfernt sich der Duktus in jüngster Zeit in Richtung Auflösung. Körper verschwimmen mit dem Hintergrund, werden durchscheinend, Köpfe, Gesichter werden zu undefinierbaren Abstraktionen. Die früheren Präzisionen werden unwichtig. Aus ihrer ganz eigenen Herangehensweise entsteht etwas Neues, Frisches und oft auch Radikales und Schonungsloses.
Anke Zeisler, Kuratorin
Achim Riethmann| Zeichnung
Achim Riethmann: Hart und Zart: Es sind Szenen voller Gewalt.......Schutzanzüge und Gasmasken künden von der Bedrohung des Menschen durch den Menschen selbst... "
Diethelm Donnerbruch, "Die Welt", 29.01.2010
Regina Nieke | Malerei
"Portraits menschlicher, bis zur Unkenntlichkeit deformierter Gestalten schockieren und schlagen mit voller Wucht auf das Gemüt des Betrachters. Offensichtlich ist der Eindruck von Grauen und gleichzeitig von beeindruckender Schönheit."
(Oldenburgische Volkszeitung)
Regina Nieke | Malerei
"Regina Nieke ist eine außerordentlich begabte junge Künstlerin, die herausragende Leistungen auf dem gebiet der Malerei und Fotografie vorweisen kann. Ihre Gegenständlichen, das Bild des Menschen thematisierenden Bilder,sind von eindrücklicher haptischer Qualität. Regina Nieke gehört zu den interessantesten Studierenden der jüngsten Generation."
(Burkhardt Held, Prof. UdK Berlin)
Achim Riethmann| Zeichnung
"Keines der Motive ist komplett, stets fehlt ein Stück vom Auto, Taucher oder Soldaten. Dass man sie dennoch rasch erkennt, mag an den Vorlagen liegen: Riethmann, 1979 in London geboren und bis 2008 an der UdK bei Leiko Ikemura ausgebildet blickt beim Malen auf Pressefotos. Und die sind gemacht für den schnellen Konsum.
Die Wahrheit seiner Bilder ist allerdings komplexer. Denn auch die Pflänzchen, die der Künstler so akribisch wie fein aufs Papier bringt, symbolisieren nicht die reine Natur. Sondern Genmais, manipulierte Kartoffeln und anderes von Menschenhand verändertes Saatgut, von dem keiner weiß was es in Zukunft für Erträge bringt. So passen die botanischen Bastarde am Ende gut zu den maskierten Gestalten, die Knüppel schwingen oder Steine werfen - unklar in welcher Funktion und auf wessen Befehl. Bedrohlich sind beide Seiten." (Cristiane Meixner, Tagesspiegel)
Achim Riethmann| Zeichnung
"Achim Riethmann verbindet sehr sensibel das Innenleben und politisches Leben dialektisch. Vor allem das Auslassen von Narrativem schafft neue Lesbarkeiten, dekodiert von den bekannten Inhalten. Er schafft subtil subversive Schönheiten mit urbanen Landschaften oder sozio-politischen Motiven."
(Leiko Ikemura, Prof. UdK Berlin)
Ulla Reiter | Skulptur
"Betrachtet man die zeitgenössischen Skulpturen, kann man nur zu einem Schluss kommen: Die Skulptur hat gewonnen. Nichts langweilt gerade mehr als postsozialistische Malerei aus Leipzig oder Bilder mit einem konfus-revolutionärem Gestus. Um einiges näher an der Avantgarde sind Künstler wie Ulla Reiter: Mit viel Phantasie und Experimentierfreude für neue Materialien gestaltet sie beeindruckende Schaumstoffskulpturen. Die Studentin der Akademie der Bildenden Künste in München hat mit “space pomp invader” und “space bastard” erneut zwei mystische, gigantische Skulpturen erschaffen. Der “space pomp invader” ist über drei Meter hoch und besteht aus Tiefseekrebsen, neobarocken Rüstungen und lehnt sich an die Hindu-Gottheit Ganesha an. Deshalb, Ja! Ein Blinder kann eine Skulptur erkennen, da sie reell existiert, Substanz ist; und die Malerei bedeutet nichts, sie ist reine Illusion.
(Alain Bieber, Art Magazin)
Watchlist | Beitrag ZDF Aspekte
ZDF, Aspekte, Sendung Tatort Kultur
Junge Kunst Berlin | allgemein
„Bei jungen Künstlern halte ich nach denen Ausschau, die ganz jung sind, in den Zwanzigern, die sammel ich hier und da - es gibt einige junge deutsche Maler, die wirklich gut sind."
Peter M. Brant, Sammler, Connecticut
Willem Julius Müller
„Ruinen, leer stehende Industriebauten, still gelegte Freizeitparks. Der öffentliche Raum, den der Maler Willem Julius Müller als Hauptmotiv für seine Leinwandarbeiten wählt, wurde seit längerer Zeit nicht mehr Instand gehalten. Auf Asphalt und Beton verdichtet sich Unkraut, verwilderte Hecken okkupieren den Bildraum. Menschen sind in den Bildern nicht zu sehen, Hauptgeschehen ist allein der unaufhaltsame Prozess einer sich ausbreitenden Vegetation. Eine Natur, deren wildes Wachsen als Triumph über menschliche Ordnungssysteme verstanden werden kann, deren enorme Stilisierung aber über das Sinnbild der Vergänglichkeit hinaus weist, auf eine Dekonstruktion des Gegenständlichen und Beschäftigung mit Malerei. Die Verbildlichung von Verfallsprozessen erfolgt auf einer formalen Ebene. Weder Ausschnitt noch Perspektive lassen einen Bildmittelpunkt erkennen, in diesem von grell farbiger Vegetation dominierten Bildraum entstehen formale Bezüge zwischen den einzelnen aus dem Kontext heraus gelösten Fragmenten. Das hohe Maß an Künstlichkeit erklärt sich aus dem Fehlen einer natürlichen Lichtquelle und dem stark heruntergekühlten Colorit, das in flachen, stark deckenden Tönen die Stimmung einer mit Flutlicht ausgeleuchteten Szenerie vermittelt.
Galerie Conradi, Hamburg
Junge Kunst Berlin | On Fire | Art Magazin
„Die Fünf Tipps der Woche - 5 Höhepunkte, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Art-Redakteurin Petra Bosetti empfiehlt diese Woche vier Ausstellungen junger Künstler.
Fotostrecke auf www.art-magazin.de
Petra Bosetti, zur Ausstellung On Fire
Junge Kunst Berlin | On Fire | Stadtkind Magazin
„Die 6 Kulturhighlights des Monats. Der November wird heiß - Junge Kunst Berlin ist "On Fire". Nach einem gelungenen ersten Jahr und über 15 Ausstellungen und gemeinsamen Projekten zeigt "On Fire" eine Auswahl neuer Arbeiten. Die Ausstellung bietet sehenswerte aufstrebende Kunst aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Neue Medien.
Stadtkind Magazin, Stadtkult, zur Ausstellung On Fire
Art Magazin| Jan Poppenhagen | Philipp Schumann
„Art-Magazin Autorin Wiebke Gronemeyer empfiehlt in dieser Woche junge Fotografie aus Berlin: Sie sind schrill, laut, und tätowiert. Philipp Schumanns bunte Porträts von Künstlern und Musikern stehen den eindrucksvollen Fotografien von Jan Poppenhagen gegenüber, der Jugendliche aus dem Berliner Stadtteil Moabit porträtiert und ihnen einen fast schon ikonografischen Ausdruck verleiht. Vor tiefschwarzem Hintergrund posieren die Jugendlichen als Gangster der Nacht, ihre Blicke und Halsketten funkeln um die Wette. Die farbenfrohen Fotografien von Philipp Schumann bilden dazu einen Gegensatz und schreien doch in derselben Bildsprache: Hier sind wir die Kings and Queens von Berlin!“
Wiebke Gronemeyer, zur Ausstellung Jan Poppenhagen | Philipp Schumann, Art Magazin, Die fünf Tipps der Woche
Florian Schulz | Junge Kunst Berlin
„Ein weiteres Mal zeigt die Galerie ihren Spürsinn für Spannendes und Neues im Bereich Malerei.“
zur Ausstellung Florian Schulz, Berlin Art Info
Junge Kunst Berlin
„Das Alter ist für mich kein Thema. Was zählt, ist das Werk.“
Jean Christophe Ammann, Direktor des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, Sammler
Willem Julius Müller
„Willem Julius Müller, Büttner-Schüler, pflegt entschieden Ruinen-Romantik, die er in nächtlich fehlfarbenen Tönen stark herunterkühlt. Industriearchitektur des vorletzten Jahrhunderts steht da fremd in menschenleerer Landschaft, die wuchernd ihrerseits Terrain zurückerobert. Eine facettenreiche und zugleich eigenartig flache Malerei doch gerade das wirkt überzeugend.“
Jens Asthoff, Monopol 5/2006
Yong-Ho Cha
„Der Schüler von A.R. Penck und Daniel Richter gibt uns Einblicke in die Bilder seiner Seele, indem er sich auf das postmoderne Zusammenspiel von Referenzen an die Kunstgeschichte und die Betonung universaler Symbole der Menschheit einläßt, mit denen er gekonnt spielt. Seine Gemälde sind nicht in eine bestimmte Tradition einzuordnen, wohl aber bedient er sich ihrer Werkzeuge, um ihnen eine neue Deutung zu geben und in seine persönliche Ikonographie zu münden. Dafür zitiert Cha Bildtraditionen der deutschen Romantik mit ihrer Suche nach der innigen Beziehung zwischen Mensch und Natur, des Surrealismus mit seinem Fokus auf das Unbewußte und Überwirkliche, des Symbolismus mit seinen mystisch interpretierten Traumwelten und der Neigung zum Dekorativen sowie Botticellis Venusdarstellung der italienischen Renaissance als idealisiertes Streben nach weiblicher Anwesenheit. Zeichnerische und malerische Momente wechseln sich auf verschiedenen Bildebenen ab, um durch zart angelegte Skizzen Geschichten auf dem farbenfrohen Boden des eigenen Lebens erzählen zu können."
Dr. Inga Scharf da Sival, Kunsthistorikerin
BAAL | Mohamad-Said Baalbaki
„BAAL beschäftigt sich mit Fragen der Identität und Herkunft und setzt sich intensiv mit der Geschichte seines Heimatlandes Libanon.
Seine Arbeiten sind zu hermetischen Stillleben angeordnet, die leer und verlassen wirken, die schweigen aber dennoch eine Geschichte erzählen von Flucht, Vertreibung, Krieg und Tod, von verlorener Kindheit und vergessenen Erinnerungen an "zerstörte Häuser, mit Todesanzeigen tapezierte Wände, von Kugeln durchlöcherte Mauern, durch die man, wie durch ein großes Sieb blicken konnte."
Zur Ausstellung im NBKStudio
Junge Kunst Berlin
„.. vorgestellt werden ausgezeichnete Fotografien, Radierungen und preisgekrönte Malerei verschiedenster Künstler. Dazu gehören zum Beispiel Florian Schulz, der Tag- und Nachtträume sowie innere Filme künstlerisch umsetzt und auf die Leinwand bringt, oder auch Philipp Schumann, der mit seinen Fotografien Menschen kunstvoll bunt in Szenen setzt."
Melanie Sohn, Stadtkind Magazin Berlin
Florian Schulz
„Florian Schulz ein hochbegabter Maler, Filmemacher und Poet. Er gehört für mich zu den besten Absolventen, die die UdK in der letzten Zeit hervorgebracht hat.“
Burkhard Held, Prof. UdK
Yong-Ho Cha
„Yong-Ho Cha´s Bilder sind von einer unausweichlichen Schönheit. Damit diese nicht hinfällig oder kraftlos wird, verunsichert er sie unentwegt und bewahrt malerisch eine beunruhigend fragile Harmonie zwischen Intimismus und Dekoration. (zitiert nach John Rewald "Pierre Bonnard") Sie sind teilweise mühevoll auf der Leinwand errungen, wieder und wieder übermalt, abgekratzt und neu angelegt. Das Auseinanderklaffen eines Bildes und seiner möglichen Deutung, in dem Gegensätze aufeinandertreffen, unterschiedliche Ebenen kommunizieren oder einfach still anwesend sind, macht Yong-Ho Cha´s Bilder zu großen Fiktionen.“
Christian Malycha, Autor
Junge Kunst Berlin
„Ich finde es bewundernswert, wenn junge Künstler ihr Glück selbst in die Hand nehmen und neue Wege entwickeln, um ihre Kunst den Menschen näher zu bringen. Die Internetseite ist sehr übersichtlich und nutzerfreundlich aufgebaut und macht neugierig auf mehr. Ich freue mich schon jetzt auf die Veranstaltungen, in denen ich die Werke im realen Licht betrachten kann.
Theresa Lucius, Verein Freunde der Nationalgalerie
Brian Allen Smith
„In Brian Allen Smith paintings the cinematic influence is hard to miss. His palette approaches a silvery black and white familiar from noir films. A series of ink drawings even have the metallic stain of a photochemical process. He uses a transparency effect in some of his crowd scenes that attempts to convey motion. He even titles one work Dream Sequence (rather than simply Dream). These references bring in associations that variously pull the work in different directions. His works on many levels, serving the composition, the light and the space. It also provides the poignant contrast that activates the emotion in the work by allowing a possibility of release. The movement restores the people to their humanity, even without seeing their faces. The small square of blue at the upper right answers a need for clarity, by permitting one glimmer of sky instead of only cement..
Tom Rhea, Director of Indianan University
Jan Poppenhagen
„M wie Moabit Die Kids auf der Strasse mit ihren auffälligen Klamotten, Hip-Hop Musik und strengen Blicken haben den Berliner Fotografen Jan Poppenhagen fasziniert. Fernab der glitzernden Modewelten setzt er ihnen ein kleines Denkmal. Es entstand „M wie Moabit“, eine Serie eindrucksvoller Fotografien, die den Jugendlichen einen beinahe ikonografischen Ausdruck geben. Aus tiefschwarzem Hintergrund treten Kids archetypisch hervor und geben ihrer Generation, aber auch der Stadt ein Gesicht.“
Stadtmagazin Tip, 08.07
Florian Schulz
„Und "ganz nebenbei" hat er eine eigene Formensprache entwickelt. "Ich hatte Textinformationen, Skizzen und Zeitungsfotos wie einen Flickenteppich wahllos um mich ausgebreitet. Das erschien mir wie eine Kosmologie meiner Arbeit. Zellen eines Gefüges". Die Sujets von Florian Schulz sind seine eigenen inneren Themen, Tag- oder Nachtträume, der innere Film vor dem Einschlafen: All das wird dann zu Bild-Themen."Das Innere nach Außen kehren, das sind für mich subjektive Urthemen, die ich gliedere und bearbeite, sozusagen in eine Bildsprache übersetze."
Abriss aus "Gespräch mit dem Künstler Florian Schulz", Veit Stiller, Autor, Die Welt
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