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Biographie, Ulla Reiter Download Artist Info »» Ulla Reiter lebt und arbeitet in München und Berlin. Ausbildung | Education seit 2009 Absolvent der AdBK München bei Prof. Matthias Wähner seit 2004 Studium an der AdBK München 2001 - 04 AdBK München, Klasse Fridhelm Klein 2000 - 01 Studium der Theaterwissenschaften, LMU München 1999 - 00 Studium der Tiermedizin, LMU München 1979 geboren in Bamberg Ausstellungen | Exhibitions 2009 "Debütantenausstellung", AdBK München halbwild, Rstr4, Projektraum p. mylanos + p. messner, München Ausstellung zum Debütantenpreis im Rahmen des Diplom Freie Kunst, AdBK München "Art meets Business", München (G) 2008 "Examensausstellung", Akademie der Bildenden Künste München Neun Positionen der AdBK, Galerie Terminus, München Fantasy and Fairytales im Rahmen der 200Jahr-Feier der AdBK München, kuratiert von Susanne Witzgall und Cornelia Gockel War craft besser?, Ausstellung mit Johannes Karl, Künstlerhaus 10, Fürstenfeldbruck 2007 Kraft Werk Kunst, Galerien am Gärtnerplatz anlässlich Open Art München white club space # 2, white club Salzburg der graph, Galerie Weltraum München ohnmächtig im kostüm, Dachgalerie München 2006 nachwuchs, Ausstellung zum Herrmann-Götz-Preis 2006, Künstlerhaus Marktoberdorf pictures of lily, veranstaltet von der „Galerie in Bewegung, München und Landshut Ausstelling, von Professor Res Ingold kuratierte Ausstellung, München 2005 Connections, „Raum e.V.”, junge Künstler Dachau 2002-06 Teilnahme an der Jahresausstellung der AdBK München Über die Skulpturen von Ulla Reiter: Teils assoziativ, teils in direkter Bezugnahme auf die Konsum-, Online-Spielwelt, welche Kampfeslust unreflektiert oder bewusst einsetzt, oder auf zeitgenössische Bildquellen, lassen die Skulpturen aus Weichem Hartes werden und aus Starkem Sanftes. So stellen sie sich gegen ihr eigenes Thema das Material (Schaumstoff) steht im Widerspruch zu dem meist martialischen Wesen der Arbeiten. Mystische Wesen, Weltraumritter und Tödchengewächse- aus ein Re-Mix verschiedenster Versatzstücke entsteht, was dem Betrachter auf irritierende und manchmal leicht ironisierende Weise zu neuen Blickweisen anregen sollen. Die reale Welt im Zerrspiegel. Proportionen werden entgegen ihrer früheren Bedeutung verschoben, eigene Ornamente entworfen und schließlich aus einem Block geschnitten / in einheitlichem Material zusammengefügt. Die Vergänglichkeit des Materials stellt sich dem autonomen Emporwachsen der Skulptur in Bezug auf das Vanitasmotiv dialektisch entgegen. Oftmals sollen die Arbeiten durch ihre Überladenheit und Dimension gleich der Überwältigungsstrategie barocker Bildhauer verblüffen oder aber man findet eine verschlüsselte Welt in seltsam kleiner Verschränkung vor. |